suche hilfe für nicht zu trockenen Met

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    • suche hilfe für nicht zu trockenen Met

      Hallo,

      meine Frau und ich mögen Met am liebsten nicht zu trocken. Nun habe ich online ein wenig gesucht und vor allem Met mit Portweinhefe gefunden (meist das gleiche Rezept), das mal mit Apfelsaft angesetzt wurde und mal nicht....
      Es steht überall, dass der Wein damit sehr stark und trocken wird (was nicht mein Ding ist).

      Jetzt die Frage:
      Hat jemand ein Rezept für einen Met (inkl. Wie der Gärstarter funktioniert) mit einer anderen Hefe? Was nimmt man da?
      ============================
      viele Grüsse

      Der Bienen-Thor
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    • Deine Frage ist ganz schwierig zu beantworten. Vielleicht so, es gibt nicht das Weinrezept, das garantiert erfolgreich ist. Auch wenn das im Internet oft vorgegaukelt wird.
      Wenn die Gärung einmal läuft, dann so lange, bis aller Zucker verbraucht ist, oder der Alkoholgehalt so hoch wird, dass die Gärung zum Erliegen kommt. Beide Formen willst du nicht, entweder ist der Wein trocken oder zu stark.
      Also brauchst du eine Zwischenlösung. Der Wein muss so stabilisiert werden, dass er süß und alkoholarm ist. Das geht nur mit technischen Mitteln. Entweder Pasteurisieren oder sterilfiltern. Beide Male verhinderst du dass die Hefen weiter Gärung betreiben. Das ist eine aufwendige Geschichte, die nicht ohne Sachkenntnis funktioniert.
      Ich habe meine Kenntnis hierher: fruchtweinkeller.de/Wine/index.html . Ich filtere meine Weine grundsätzlich, das macht sie klar und verhindert Nachgärungen. Arbeite dich ein, aber einfach ist das nicht.
      Imker seit: 01.06.2013
      Beutentyp Segeberger
      Bienenrasse Carnica
      Wuppertal
    • Ich gebe fibroin Recht. Das Ganze ist nicht einfach und meiner persönlichen Erfahrung nach auch schwer reproduzierbar.
      Erst mal ein Literaturtipp, ich finde das Buch gut, von Karl Stückler:
      lehmanns.de/shop/sachbuch-ratg…8157333-9783702013011-met

      Zu deiner Frage: Ich denke die Hefeart ist bei der Herstellung gar nicht so der primäre Faktor.

      Du könntest so vorgehen. Den Met ansetzen, aber mit nicht übermäßig viel Honig, denn wenn du sehr viel Honig hast und dieser vollständig vergärt,
      dann hast du einen sehr hohen Alkoholgehalt. Also weniger Honig und diesen vollständig vergären lassen. Dann den Met abziehen, so dass ein Großteil der Hefe
      nicht mehr im Met ist. Dann erneut Honig zusetzen. Es wird wieder zur Gärung kommen, da neuer Zucker verfügbar ist. hier könntest du den Effekt erzielen,
      dass ein Restzucker des erneut zugefügten Honigs im Met verbleibt und dieser dadurch nicht trocken wird.
      Wie fibroin schrieb: Probieren und dokumentieren!


      BTW Bienen-Thor: Was machen deine Schweizer Bienen? Ich erinnere mich an einen Beitrag von dir(mit anderem Avatar) wo du Bilder von einem Bienenhäuschen gepostet hattest.
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