Angepinnt Meine Betriebsweise

    • Meine Betriebsweise

      Hallo,
      jeder von uns hat so seine Art der Bienenhaltung. Wir nennen es Betriebsweise. Ein ganz wichtiges Thema für jeden von uns und einmal mehr für alle die neu einsteigen. Darum sollten wir dieses Thema nicht vernachlässigen.
      Mit den besten Grüßen,
      Detlef
      Administrator und Initiator des Neuen Imkerforum, seit 2005
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    • Hallo Detlef,

      ich denke, hier sollte man doch etwas unterscheiden zwischen Betriebsweise und Völkerführung.
      Wenn man das beachtet, dann wird es auch nicht so viele Missverständnisse geben.
      Jeder imkert nach seinen Vorstellungen!

      lwg.bayern.de/bienen/haltung/081763/index.php

      Wobei ich auch sagen muss, so richtig finde ich mich in keiner dieser Betriebsweisen wieder.
      Denke, irgendwo zwischen Einfacher- und Wesensgemäßer Betriebsweise.

      Gruß, Dette
      Zander, 6 Völker, Naturwabenbau
      ---
      Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen. (Imkerweisheit)
    • habe mich mal auf Dettes Anraten mit der Flachzargenbetriebsweise (DBJ 02/18) beschäftigt.
      Kenne wie berichtet den Lorenz, der die Imkerei auf Langstroth wunderbar beschreibt.
      Nur wurden seine Zargenwechselpläne im Bericht des DBJ als unwesentlich dargestellt.
      Gut, wenn es so ist, spart es Arbeit! Aber die Vorteile, die herausgearbeitet wurden,
      werden in jedem zweiten Satz widersprochen. Es mag alles in warmen Ländern gut funktionieren,
      nur haben wir in unseren Gefilden immer noch den Winter. Wabenkarussel kenne ich von Zander
      und benötige das bei der Zucht im HR. Die jetzt mögliche Kippkontrolle als zirkusreife Nummer
      möchte ich auch Klaus Nowottnick nicht zumuten. Das lose Schied (angepasster BR) zum Wandern ist ein Argument,
      nur will man das überhaupt und wenn, gibt es auch eine Lösung. Schaut bei B.Heuvel auf seinen
      Kanal und ihr lernt Transportlösungen kennen. Ich habe im direkten Flugradius meiner Bienen
      einen Flachzargenimker. Ist nur leichter, wenn er Waben einzeln zieht, aber in der Regel werden
      Zargen bewegt. Da brauche ich kein Puzzle und irgendwelche Spielereien!
      Dieser Beitrag konnte mich nicht überzeugen. Weber spricht auch für sein Unternehmen.
      Seine Ries-Beute war der Mercedes und jetzt ist es 2/3 LS.
      Grüße
    • Wulle, der Beitrag sollte dich auch nicht überzeugen!

      Es ging einfach nur um die Frage nach der richtigen Beute für meine Betriebsweise (Betriebsweisen siehe Beitrag 2)
      und nicht nach der besten Beute!

      Demeter-Imker: demeter.de/verbraucher/landwir…kologischen-bienenhaltung

      Ein zentrales Problem stellt auch der Imker selbst dar. Viele Betriebe setzen auf Masse um mit maximaler Ausbeute profitabel zu wirtschaften.
      Sie manipulieren die Bienen, dabei bleiben die Bienen und ihre Gesundheit auf der Strecke.

      Nach Demeter-Richtlinien kann ich in verschiedenen Beuten imkern. In welcher, dass bleibt jeden selbst überlassen.

      Ich denke, Du solltest dir die einzelnen Betriebsweisen nochmal durch lesen, dann wirst Du vielleicht verstehen,
      wo ich hin will.

      z.B.:

      Aufwandsoptimierte Betriebsweisen
      Insbesondere für erwerbsorientierte Imker zählt nicht der Honigertrag pro Volk, sondern der Ertrag in Bezug auf den hierfür nötigen Aufwand.

      In welche Beute ich dabei meine Völker führe (Dadant, DNM oder 2/3 Flachzagen und, und, und,..) ist doch nun unerheblich. Das Ziel ist
      entscheidend.
      Zander, 6 Völker, Naturwabenbau
      ---
      Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen. (Imkerweisheit)
    • sorry, es ging hier nicht um 2/3 LS, sondern um Demeter.
      Habe den Link nicht beachtet!
      Kann aber nicht schaden, das Weltsystem ins Licht zu rücken
      und hier mal die Flachzargen-BW.
      Kenne persönlich nur eine Handvoll LS-Imker und im
      Forum war bisher auch kein Feedback.
      Diese naturbelassenen Methoden habe ich Jahrzehnte praktiziert,
      nur ist damit kein Blumentopf zu gewinnen.
      Seit ich professionelle Imker und ihre Methoden kennen gelernt habe,
      sind die Erträge auf das Fünffache gestiegen, dennoch habe ich vorher
      auch nicht schlecht gelebt. Das Ganze ist aber ein Politikum,
      da kannst du als Individualist wenig beitragen!
      Wenn ein Volk 100 kg Honig abwirft, ist die Bestäubungsleistung
      sicher auch eine andere, als eins mit 20 kg. Über Naturwabenbau und
      Imkern mit der Milbe hat uns Landbiene komplette Fachvorträge gebracht.
      Das sind Sachen, die wir beeinflussen können. Die Zucht sollten wir aber
      weiter im Auge behalten.
      Grüße