Richtiger Platz für Bienen?

    • (Landbiene) schrieb:

      Felder sind auch kein Problem, nur die Entfernung von mind 100 m zum Standpunkt finde ich wichtig, denn unter 80 m Rundtanz = Spürbiene fliegt 1 mal zurück und gibt das Signal Tracht in der Nähe , über 80 m fliegt die Spürbiene mehrmals hin und her und gibt dann die genauen Koordinaten weiter, was sie aber nicht schafft wenn Gift im Spiel ist und es dann die restliche Arbeiterschaft nicht erfährt und sich somit auch nicht vergiften kann.
      ich glaube das sollte eher 800m bis 1000m heissen, denn sonst hätte ich niemals einen Honig mit hohen Rapsanteil oder Rapspollen in den Beuten.
      LG Claudia
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      Wien / NÖ, Zander ganz Brutraum / Zander flach im Honigraum
      um die 20 Stöcke
    • Hallo zusammen,

      das Feld direkt nebenan wird von einem Nebenerwerbslandwirt betrieben,den kenne ich und mit dem kann ich sprechen was er so alles aufs Feld sprüht. Eigentlich werden alle Felder in unmittelbarer Umgebung vom ihm betrieben oder sie liegen brach oder/ und werden als Wiesen zur Futtergewinnung genutzt.
      Weiter entfernt liegende Felder werden von unseren Jägern betrieben zur Energiemaisgewinnung, dieses Jahr das erste Mal.
      Ansonsten Bäume und Heckenlandschaft.
      Zirka 100m vor meinem Grundstock stehen drei Völker, allerdings werden diese nicht allzu sehr betreut (oder ich kriege es nicht mit).
      Ungefähr 200 Meter hinter meinem Grundstück stehen weitere maximal zehn Völker. Allerdings stehen alle etwas näher zur Straße und somit etwas höher als mein Standort.
      Das sonstige Umfeld ist eher so dass unser Ort in einem Tal liegt, das heißt um uns herum steigt die Landschaft eher an.
      Aber ich denke alleine, dass es im Umkreis mehrere Völker gibt deutet darauf hin, dass es generell kein schlechter Standort ist. Allerdings habe ich auch keinen Kontakt zu den anderen beiden Imkern. Beide sehe ich leider so gut wie nie.
    • pyro,
      Das sprechen mit Bauern und deren Versprechen kannst du als wertlos betrachten, sieht er einen nahenden Verlust seines Jahresertrages interessieren ihn deine Völker nicht die Bohne.
      Dein Freund der Bauer ruft dann ein Unternehmen an welches viel zu tun hat, denn alle anderen haben dann meist auch ein Schädlingsproblem und dann wird gespritzt ob Tag oder Nacht.
      Das beste ist, der Bauer wird dir dann erklären das ihn keine Schuld trifft denn er hätte mit dem Spritzunternehmen vereinbart das sie Abends spritzen.....
    • Naja ich hoffe doch zuerst mal dass das funktioniert. Wie gesagt ich kenne ihn. Und er ist eher auf der Bio-Schiene. Baut hauptsächlich Kartoffeln an. Auf dem Feld nebenan stand letztes Jahr noch Weizen, den sein "Ziehvater" (älterer Bauer) noch bestellt hat. Dieser macht aber nichts mehr.
      Was er pflanzt und was er spritzt muss ich mit ihm klären. Ich denke nicht, dass er ein Lohnuntenehmen beauftragt, das ist bei uns nicht üblich. Unsere Jäger hatten ein Lohnunternehmen zur Ernte des Energiemaises, aber auch nur weil sie keine Gerätschaften dafür haben.
    • Hallo Landbiene

      Ich hab das so verstanden, dass Spürbienen nur 80 bis 100 m weit fliegen. Wie finden sie dann aber zB Rapsfelder die 2-3 km entfernt sind? Ich glaube die haben auch einen wesentlich größeren Radius.
      LG Claudia
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    • quickly,
      Na gut, ich dachte eigentlich das das jedem Imker bekannt sein sollte.......

      Nur ein kleiner Prozentsatz der Bienen im Stock sind Spürbienen, liegt die Trachtquelle unter 80 m kommt sie mit dem Nektar zurück und gibt nach dem ersten Flug das Signal Tracht in der Nähe, 15 Bienen sehen das, 15 Bienen fliegen los, 15 Bienen kommen zurück, geben durch Tracht in der Nähe, jetzt sind es schon 225 Bienen, diese kommen zurück und jetzt sind es schon 3375 Bienen, 3375 Bienen kommen zurück, ab dem Punkt ist das Volk kpl verloren.

      Liegt die Trachtquelle über 80 m fliegt die Spürbiene bis zu 10 mal die Entfernung Stock zur Trachtquelle bevor sie das Signal mit den genauen Koordinaten durch gibt, was sie aber kaum schaffen wird wenn der Nektar psm enthält , so stirbt nur die Spürbiene und nicHT das ganze Volk.

      Mir sind Fälle bekannt wo die Arbeiterinnen Rapsfelder oder Obstplantagen 1 km überflogen haben um dahinter zb. Löwenzahn Nektar zu sammeln.

      In meinen Augen ist das grob fahrlässig wenn ich WanderImker sehe die ihre Völker direkt 2 m neben die Felder oder in die Obstplantagen stellen !
    • Hallo

      So kann mann das au net sehn.
      Du weist ja net ob der Acker nem Biobauren gehört oder dieser Imker sich mit
      dem Bauer abgesprochen hatt.

      Klar was du in in Sachen Spührbienen schreibst leuchtet schon ein,
      aber pauschaliesiern kann manns auch net. Es kommt eben immer
      auf die Situation an.
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      Entschuldigt Rechtschreibfehler. Binn mit der Einfingertechnik am PC unterwegs. ;)