Völkerführung auf Zander mit nur einem Brutraum

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      Tag auch,


      Wulleg60 schrieb: "Eine Kollegin führt ihren einzargigen Zanderbrutraum sogar mit Schied."


      Hallo Wulle,


      ich würde hier rüber doch ein kleinen wenig mehr erfahren.
      Das Schied kann ich mir nur im Frühjahr vorstellen, da ich diese Jahr auch ein Volk auf Zander Einzargig geführt habe
      und nicht recht begeistert war.
      Wie an anderer Stelle geschrieben, hat mir der Polleneintrag im Honigraum nicht gefallen.


      Gruß, Dette


      PS: Detlef, warum verschwindet immer die Formatierung?
      Zander, 6 Völker, Naturwabenbau
      ---
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    • Hallo

      Ich habe mir erst kürzlich aus einem Beitrag untenstehendes herauskopiert, habe aber erst heuer auf einzargige überwinterung umgestellt, und weiss auch noch nicht genau, wie das im Frühjahr wird....

      "......

      Am Anfang steht jedoch der Ableger bzw. das Jungbienenvolk mit einer neuen Königin im Vorjahr. Der Ableger wird standardmäßig bis September auf 10 Zanderwaben erweitert und Einräumig (auf einer Zarge) eingefüttert. Vor dem Winter wird jedoch bereits auf Pollenwaben besonderes Augenmerk gelenkt. Pollenwaben sollten vor der Einwinterung/Einfütterung entfernt werden. Bis Anfang Februar wird dieser dann "standardmäßig" weitergeführt, d.h. ab Herbst den Gitterboden und das Flugloch offen, dass die Königin rechtzeitig zur Varroabehandlung eine Brutpause einlegt. Eine Fluglochverkleinerung findet wie die Windeleinlage zur Brutnesttemperatursteuerung erst nach der Oxalsäurebehandlung statt. Im zeitigen Frühjahr nimmt die Bruttätigkeit standardmäßig wieder zu. Hier beginnen nun die ersten lenkenden Eingriffe zur Brutraumbegrenzung. Bei der ersten Frühjahrsdurchsicht werden die existierenden Brutwaben identifiziert und zunächst alle leeren Futterwaben entfernt. Waben mit Restfutter werden zunächst zur Seite genommen. Die Waben mit Brut werden an die Beutenwand geschoben und zunächst zur Beutenmitte mit einer Futterwabe begrenzt.
      An die Futterwabe kommt nun ein Schied in der Größe einer Zanderwabe, das ebenfalls einen seitlichen Durchgang von 6-8 mm zur Beutenwand ermöglicht. Nach unten hin ist das Schied genau so gross wie ein Zanderrähmchen. Hinter das Schied kommen zunächst zwei weitere Futterrähmchen, aus denen die Bienen bei Bedarf Futter umtragen können, welche aber nicht zu einem Wärmeverlust im Brutnest beitragen. Der Raum, der den Bienen zur Verfügung steht, ist nun auf die existierenden Brutwaben beschränkt. Diese sollen nun vollständig mit Brut belegt werden, bevor mit einer weiteren ausgebauten und ausgeschleuderten Honigwabe aus dem Vorjahr seitlich erweitert wird. Die Erweiterung erfolgt aber erst, wenn die bestehenden Brutwaben nahezu vollständig mit Brut belegt sind. Schwache und normale Völker wachsen so bis Anfang April auf 5-7 Waben, starke Völker auch auf 8-9 Waben.

      Ende März, Anfang April, also zu Beginn möglicher Trachteinträge wird der Honigraum über Absperrgitter aufgesetzt, viel früher als sonst üblich. Beim Absperrgitter, das den Brutraum vom Honigraum trennt, ist der Beespace zwischen Oberträger und ASG einzuhalten.

      Im ersten Honigraum wird nun aller Honig eingetragen, da im Brutraum dafür kein Platz besteht. Bei kühler Witterung wie 2017 wird dann aber auch wieder Futter aus dem Honigraum abgetragen. Über dem Brutnest ensteht das , somit hungert kein Volk. Auch hat das Bienenvolk Platz nach oben, der Brutraum wird schneller angenommen, die Völker sind leichter zu kontrollieren. Sobald der Honigraum aufgesetzt wird, wird auch die letzte Futterwabe hinter das Schied gehängt bzw. bei ausreichend Honig im Honigraum auch entfernt. Der Platz hinterm Schied bleibt leer. Bei Brutzunahme wird mit ausgebauten Mittelwänden seitlich erweitert. Wird das Drohnenrähmchen eingesetzt, kommt dieses direkt an den Schied, also an den Rand des Brutnestes. Tragen die Bienen übermäßig Pollen ein und entsteht ein Pollenbrett, wird auch dieses frühzeitig entfernt, da bei Blüte immer genug frischer Pollen eingetragen wird. Nur Sammelbrutableger benötigen noch ein Pollenbrett.

      Der einräumige, angepasste Brutraum stellt sicher, dass die Brut nicht durch Neckareintrag abgeschnürt wird, der Schwarmtrieb wird vermindert, statt wie oftmals behauptet verstärkt, die Kontrolle des Brutraumes auf Schwarmzellen ist trotz der nicht möglichen Kippkontrolle leicht durchführbar, da i.d.R. nur maximal 9 Brutwaben und ein Schied im Brutraum vorhanden ist. Ein Brutraum reicht meisst für unsere Bienenvölker aus, obwohl Zander - kleiner als Dadant - nicht die größte Zarge ist. Auch die Wabenhygiene im Brutraum ist problemlos durchführbar, da mit ausgebauten Waben ein Wabentausch auch unter dem Jahr möglich ist und Randpollenwaben immer wieder entnommen werden.
      LG Claudia
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      Wien / NÖ, Zander ganz Brutraum / Zander flach im Honigraum
      um die 20 Stöcke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von quikly () aus folgendem Grund: http://imker-weinsbergertal.de/imkern-betriebsweise-einraeumig_angepasst.html​ hier der Link wo ich das herauskopiert habe

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