Ende September und wenig Flugaktivitäten am Flugloch

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    • Ende September und wenig Flugaktivitäten am Flugloch

      Pirschstock schrieb:

      wenig Flugaktivitäten am Flugloch
      Tag auch,
      ich denke du hast nichts dagegen, aber ich habe mal mit Deinem Zitat ein neues Thema erstellt.

      Um diese Frage beantworten zu können, muss man noch einiges wissen.
      -Ist es eine junge Königin?
      -Wie waren in deiner Region die letzten Nachttemperaturen?

      Ich habe auch so ein Volk, dass scheinbar recht wenig Aktivitäten am Flugloch zeigt.

      Die Königin ist vom Vorjahr, es ist vom Gewicht her das schwerste Volk und die Nachttemperaturen waren
      schon unter 5°C, eine Nacht sogar mit Bodenfrost.

      Ich denke, dass die Königin bereits in der Winterpause und keine Brut mehr im Volk vorhanden ist. Auch die
      Auswertung der Windel lässt darauf schließen. Trotzdem ist das Flugloch gut bewacht und es werden Wespen
      und sogar Hornissen abgewehrt. Leider war ich mit dem Fotoapparat nicht schnell genug.

      Gruß, Dette
      Zander, 6 Völker, Naturwabenbau
      ---
      Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen. (Imkerweisheit)
    • Moin Dette,

      danke für Deine Hilfe mit diesem Beitrag!

      Die von mir gekauften und im Juni 2017 erhaltenen 4 "Buckfast Jungvölkern" auf 4 Rähmchen sollen alle eine Königin aus 2017 haben. Das gerade bei einem Volk verminderte Flugtätigkeit vorliegt, ist auch dadurch auffällig und gut zu beobachten, dass alle Jungvölker in 2er Blöcken nebeneinander am Platz stehen.

      Wir hatten zwar schon hier an der Elbmündung kühle Nächte, ich denke mal so um 6°C, aber bei allen Völkern wird derzeit noch reichlich Pollen tagsüber eingetragen. Den Buckis sagt man doch eher nach, dass sie, wenn überhaupt, recht spät in die Winterpause gehen.

      Ich hoffe nur, dass die Königin die AS Behandlung mit dem Nassenheider überlebt hat, obwohl wir sehr viel Totenfall dadurch zu beklagen hatten.

      Gruß
      Bernhard
      ___________________________________________
      Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.

      2 x Schwarm Hausbienen
      4 x Buckfastvölker in Dadant US - Holzbeuten
      Gartenanlage in Cuxhaven
    • Hallo Bernhard
      Du hast doch sicherlich auch Folien oben auf den Rähmchen liegen . Um festzustellen ob Brut in den Beuten ist, genügt es schon mal die flache Hand auf der Folie zu legen . da wo Brut ist , ist es deutlich wärmer als da wo keine ist. Wenn es überall kalt ist , würde ich mir das Volk mal genauer anschauen.
      Grüße aus der Grafschaft Bentheim
      Gerd2430
    • Hallo Gerd,
      im Augenblick habe ich auf dem Brutraum noch eine Zwischenzarge mit Sirup drauf. Werde aber mal die Temperatur messen. Es kann ja aber auch sein, dass die bienen soviel Futter eingetragen haben, dass die Königin keinen Platz zur Eiablage mehr hat.

      Was ist aber, sollte die Königin, was ich jetzt erstmal nicht hoffe, doch durch die AS Behandlung in Mitleidenschaft gezogen worden sein? Hält das Volk bis zum Frühjahr ohne Königin aus? Ich denke, jetzt noch eine Buckfastkönigin zu bekommen dürfte sehr schwierig werden.

      Grüße aus Cuxhaven
      Bernhard
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    • Hallo

      Ist die Königin weg ist das Volk verloren wenn du
      keine mehr bekommst. Dann würde nur eine
      Vereinigung mit einem anderen Volk bleiben.
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      Entschuldigt Rechtschreibfehler. Binn mit der Einfingertechnik am PC unterwegs. ;)
    • Moin,
      ich komme soeben von meinem Bienenstand. Eine Temperaturmessung mit mit meinem Laserthermometer hat ergeben, dass alle Völker ca. 29°C aufweisen - bis auf das hier besagte Problemvolk welches nur 20°C hatte.

      Auch ist dieses Volk nicht an den angebotenen Einfütterungssirup gegangen, wobei die anderen Völker das Behältnis fas leer getragen haben.
      Heute war auch wiederum kaum Flugbetrieb vor dem Einflugloch beim Problemvolk zu sehen, wo bei den anderen Völkern eifriger Flugbetrieb mit reichlich Polleneintrag zu sehen war.

      Jetzt die Frage: Wozu wird hier konkret geraten? Was kann ich machen? Soll ich mich schnellstens um eine neue Königin bemühen oder doch noch abwarten?

      Schöne Grüsse aus Cuhaven
      Bernhard
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    • Auf machen, Kontrolle durchführen, nach Eier, Larven suchen.
      Sind Eier da schauen ob diese am Boden der Zellen liegen, oder ob sie am Rand kleben.
      Nach der Königin suchen.
      Zur Not die Bienen durch ein Honiggitter sieben. Die K bleibt dann außen vor.
      Keine Königin Volk auflösen, über Zeitungspapier einem anderen Volk, welches Weiselrichtig ist zuführen.
      Sind Eier da, welche am Rand kleben die Beute mit den Bienen vom Stand entfernen. In Entfernung zum Stand alle Bienen abkehren, diese betteln sich dann bei den anderen Völkern ein.
      Keine Experimente mehr machen und das Volk nicht mit Gewalt halten wollen.
      Nächstes Jahr beginnt alles von Vorn.
      Gruß Manfred

      Zwinge der Biene nicht deinen Willen auf, sondern helfe ihr in ihrem Bestreben.
    • Moin Manfred,

      damit es auch richtig rüber kommt. Mein hier beschriebenes Problemvolk ist nicht das gleiche, bei dem Du mir beim Einweiseln Ratschläge und somit geholfen hast!

      Ich glaube nicht, dass ich die möglicherweise doch noch irgendwie vorhandene der Bienenmasse herauserkennen werde. Ein Abkehren kann ich ja durchziehen.
      Wie siehst Du jedoch die Möglichkeit, durch evtl. Zusetzen einer neuen Königin, das Volk aber doch noch als eigenständiges zu retten? Was spricht dagegen, jetzt einfach eine neue Königin, sollte ich diese noch bekommen, entsprechend den Einlaufprozessen auch einlaufen zu lassen?
      Sollte die alte Königin noch vorhanden sein, werde ich möglicherweise die neu zugesetzte Königin verlieren, hätte dann aber die Chance das dieses Volk mit der alten Königin über den Winter kommen kann.

      Mach ich bei dieser Version vielleicht einen Denkfehler?

      Gruß aus Cuxhaven
      Bernhard
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    • Hallo
      du solltest das Volk mal aufmachen und, wie Manfred sagt, mal durschauen auf Stifte.
      Hierbei höre mal genauer hin, wenn das Volk noch nicht Drohnenbrütig ist und auch keine Königin hat, wird es ziemlich laut sein "Heulen" .
      Wenn das nicht der Fall ist kann eine unbegattete, oder auch eine Königin mit einer Macke drin sein die keine Eier legen kann. Oder auch Drohnenbrütig.
      Sollte es ziemlich laut sein, brauchst du garnicht weiter suchen. Dann gibt es nur 2 Möglichkeiten eine neue Königin oder mit einem Weiselrichtigen vereinigen.
      Grüße aus der Grafschaft Bentheim
      Gerd2430
    • Was Gerd schreibt unterstütze ich.
      Zudem jetzt im Oktober noch solche Experimente zu machen scheint mir vergebene Liebesmüh.
      Wenn keine K im Volk ist hast du nur Arbeiterinnen, keine Winterbienen.
      Es fehlen die Pflegebienen für die Brut.
      Dann andere Volker um diese Zeit schröpfen um ein fragwürdiges zu stärken, nein, nein.
      Dann reißt du einen eingespielten Organismus auseinander, für was?
      Es können so viele Faktoren mitspielen, wir kennen nicht alle, vorallem weil wir ja die Bienen, das Volk bei dir nicht sehen.
      Mache es so wie oben vorgeschlagen.
      Gruß Manfred

      Zwinge der Biene nicht deinen Willen auf, sondern helfe ihr in ihrem Bestreben.
    • Moin, liebe Forengemeinde,

      gestern habe ich den Imker, von dem ich meine 4 Buckfastableger bezogen habe, meine "Sorgen" per mail mitgeteilt. Heute, in der Früh hat er sich telefonisch gemeldet und wir konnten einen gemeinsamen Termin vor Ort, an meinem Bienenstand ausmachen, weil er sowieso in Cuxhaven verweilte.

      Gut, wenn man jemand erfahrenes direkt vor Ort hat. Es gibt Situationen die kann ein Anfänger, wie ich es bin, in einem Forum halt nicht so rüberbringen. Zudem kommt die Unsicherheit, fehlendes Wissen und somit mangelnde Beurteilungsfähigkeit, wie auch die Angst Fehler zu begehen, die möglicherweise zum Völkerverlust führen könnten, hinzu.

      Dieser Berufsimker hat mich dann in meiner "Panik" wieder auf den Boden der Realität zurück geholt und nun bin ich wieder der glücklichste Mensch bei seinen Bienen!!!!!!

      Dieser Imker, hat alle meine Völker eingehend begutachtet und beurteilt. Mein Problem Schwarmvolk, dem ich mit Manfreds Unterstützung eine neue Königin zugesetzt hatte, hat gute Chancen durch den Winter zu kommen. Hier muß lediglich halt noch Futter eingetragen werden, aber das sollte bis Mitte Oktober noch gut zu schaffen sein.

      Bei meinem Problemvolk, von dem ich hier in diesem Faden geschrieben habe, hat er gleich beim 2. gezogenem Rähmchen die Königin im Volk gefunden.
      Da nutzte ich gleich die Gelegenheit diese mit einem Opalitplättchen zu kennzeichnen. Bei der weiteren Durchsicht konnte er mir auch Brut in allen Stadien zeigen. Lediglich die Masse an verdeckelte Brut war nicht besonders üppig, aber Eier, Stifte und auch Larven waren vorhanden. Aber auch noch 5 Drohnen auf dem Rähmchen.
      Ich hatte diese Brut wohl nicht gesehen, weil die Wabe von Bienen sehr dicht besetzt war und ich mich wohl nicht intensiv bei meiner Kontrolle darum bemüht habe. :cursing:

      Auch wurden so einige Leerwaben aus meinen Beuten entnommen und das Schied entsprechend gesetzt. Alle Völker, bis auf das 1. Problemvölkchen sind nach Einschätzung des erfahrenen Berufsimkers, ausreichend aufgefüttert, bzw. haben nach Sichtung und Gewichtsschätzung durch Anheben der Beute, alle ausreichen Futter für die Überwinterung eingetragen.

      Nach meiner Varroabehandlung mit Oxalsäureverdampfung letzten Samstag, konnte auch eine Windeldiagnose herangezogen werden. Es sind innerhalb von 3 Tagen max. bis zu 15 Varronen pro Volk gefallen. Die nächste Blockbehandlung wird im Dezember erfolgen.

      Rundum war dieser Berufsimker mit meinen Bienen und dem Stand sehr zufrieden und er bescheinigte mir, dass ich mir im Augenblick um nichts, aber auch garnichts irgendwelche Sorgen machen müsse. Eine Einfütterung brauche normal nicht weiter durchgeführt werden und alle Völker sind normaler Brutentwicklung.

      Somit ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen und es zeigt wiedereinmal, wie wichtig es ist, einen erfahrenen Imkerpaten an seine Seite und vor Ort zu haben, so es dann möglich ist.

      Ich danke allen, die hier zu dem sich mir scheinbar darstellendem Problem, ihre Beiträge, Hinweise und Ratschläge abgegeben haben.

      Auch sind mir Manfreds Worte wieder eingefallen, daß ich im Umgang mit meinen Bienen "...viel ruhiger und gelassener werden müsse!"
      Ja, es stimmt. Noch gerate ich viel zu leicht in eine Art Panik und in Sorge um meine Bienen. Aber ich arbeite daran, und hoffe dennoch mit meinen Problemen hier schreiben zu können.

      Schöne Grüsse aus Cuxhaven

      Bernhard
      ___________________________________________
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