mittelwände und naturbau

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    • Das funktioniert nicht, die MW s werden dick ausgezogen und die Anfansstreifen bleiben nur Stummel oder ganz dünne Waben.
      Was ich dieses Jahr ausprobiert habe, gebe den 3. und 4. Honigraum komplett in Anfangstreifen immer an 2 Stelle jeweils in Frühtracht und Sommertracht so hast du jeweils 4 ausgebaute Honigräume in Naturbau pro Volk.
      Alle Honigräume werden im Winter abgeraspelt bis auf die Mittelwand, danach schmilzt du die Waben mit den gekauften Mittelwänden ein und das Spiel beginnt im nächsten Frühjahr neu, nur gibst du dann die ersten HR mit den Naturbau MWs und danach wieder Anfangsstreifen.

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    • Es macht weniger Arbeit wie alle HR Waben einzuschmelzen und neue MW einzulöten.
      Auserdem ist das was ich da abraspel sauberes unbelastetes Wachs was fast so gut wie Entdecklungswachs ist.
      Ausgebaute Waben im HR sind immer schlecht, sorgt für ein Ungleichgewicht, in einer Trachtlücke hast du dann nur Sammelbienen die auf den Schwarm warten.
      Das ist ein totaler Irrglaube das Völker die ausgebaute Waben in den HR bekommen mehr Honig bringen.
      Ein Kumpel von mir gibt immer ausgebaute Waben und hatte dieses Jahr einen Schnitt von 40, ich gebe nur MWs in der Frühtracht und hatte 75 Schnitt, Betriebsweise ist identisch.
      Ich muß dazu sagen es war bei uns ein schlechtes Jahr, die Robinie und die erste Läusepopulation wurde kpl. von dem Unwetter ausgelöscht und wir haben alle Völker rein gezählt die ausgewintert sind ,schwache und auch Pflegevölker ausser Minis.
      Ich mache das aber nächstes Jahr nicht mehr so , da werde ich alle Völker zur ersten HR gabe auf eine Volkstärke ausgleichen und schwache auflösen, die überstarken und die schwachen machen die meiste Arbeit und dann geht der Schnitt mit den Völkern los die den ersten HR bekommen.
    • wulleg60 schrieb:

      wie raspelst du die runter?
      Man kann sich wie eine Art Hobelbank bauen mit einem Blech wo man die Waben drüber zieht, so macht es Gerdes,finde ich aber nicht so toll.
      Ich stelle mir eine Mörtelkiste hin, lege ein Holz drüber wo man die Rähmchen aufsetzt und fahre mit dem Stockmeisel drüber bei 5 C brechen die Zellen weg wie Glas, mit dem stockmeisel kommt man auch besser in die Ecken und hakt nicht so ein wenn die Mittelwand etwas wellig ist.

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    • Danke Landbiene,
      probiere ich auch, die Ansätze sind auch sehr interessant!
      Mit meinen Damen war ich zum Schluss noch mehr als zufrieden,
      wenn man die Zahlen der Institute liest.
      Ich halte mir im Gegensatz nicht mit den Schwachen auf.
      Die bringen vielleicht auch 50kg, sind für mich nicht interessant.
      Ich mag dagegen die Supervölker, habe leider viel zu wenig.
      Die Arbeit ist mir egal, hier zählt das Glücksgefühl!
      Ich werde 2017 noch mehr von denen nachziehen.
      Die sind zum Teil besser als die Belegstellenbegatteten.
      Ist ja auch kaum ein schlechteres Umfeld, nur das sie nicht "geadelt" sind.
      So lernen wir Jahr für Jahr dazu, am Sonntag ist Imkertag, da geht's um PSM und Gentechnik.
      Kann ich nur jeden Jungimker raten: "Alles mitnehmen was der Verband anbietet!".
      Schönen Abend
      Wulle
    • Landbiene! schrieb:

      wulleg60 schrieb:

      wie raspelst du die runter?
      Man kann sich wie eine Art Hobelbank bauen mit einem Blech wo man die Waben drüber zieht, so macht es Gerdes,finde ich aber nicht so toll.Ich stelle mir eine Mörtelkiste hin, lege ein Holz drüber wo man die Rähmchen aufsetzt und fahre mit dem Stockmeisel drüber bei 5 C brechen die Zellen weg wie Glas, mit dem stockmeisel kommt man auch besser in die Ecken und hakt nicht so ein wenn die Mittelwand etwas wellig ist.
      Genau so kann man mit der Nordwabe im HR arbeiten.
    • Hallo,
      habe mich heute Nachmittag mit den krankheitsresistenten Bienen beschäftigt.
      Wichtig ist das du Mittelwände benutzt, die einen gleichmäßigen Abstand von 4,9mm
      aufweisen. Aus technologischen Gründen halten die Mittelwandhersteller dieses Maß nicht,
      und 1 bis 1,5 Zehntel Millimeter sind Schuld, dass es in Mitteleuropa nicht funktionieren soll.
      Vor Kurzem hatte ich mit Matze noch Spaß, jetzt lag der Messschieber auf der Wabe.
      Wie willst du sonst die Mittelwände kontrollieren?
      Nur wenn es das Allheilmittel wäre, würde man in Deutschland garantiert eine Technologie erfinden!
      Mit Walzen geht es natürlich nicht, aber Pressen bei Bienenstocktemperatur sollte man doch hinkriegen?
      Beim Naturbau habe ich des Öfteren wahnsinnig kleine Zellen gefunden, aber nie nachgemessen,
      und nie drüber nachgedacht, warum die das machen!
      Landbiene, du hast das doch bestimmt ausprobiert!
      Welche Erfahrungen hast du, und liegt es wirklich nur an der Herstellung?
      Die Ami´s haben spritzgegossene Kunstwaben, das geht auf ein Hundertstel.
      Die benötigt man ja auch nur zur Zucht der resistenten Bienen, der Honig wird sicher naturnah erzeugt.
      Hat hier jemand praxisnahe Informationen?
      Gruß Wulle
    • Wulle,
      das ist Pfeffer, der Bien baut im Naturbau bei mir 4,8 - 5,2 als Abeiterinnenzellen.
      Wenn schon MW dann sind kleine Zellen besser wie große, es braucht weniger Futtersaft für die Brut, da das Wachstum durch die Zellgröße begrenzt wird, die Völker können mehr Brut anlegen, weil sie weniger Bienen brauchen zum heizen, da mehr Zellen auf einer Wabe sind.

      Ich steige nächstes Jahr auf Naturbau um, wenn ich meine Naturbau MIni sehe fällt die Entscheidung nicht schwer und Naturbau im HR kostet auch keinen Honig, hab ich ja getestet.

      Ich werde dann auch hier aussteigen, das Rätsel ist gelöst und mehr kann ich nicht schreiben, entweder versteht der Leser was ich geschrieben habe oder nicht, es liegt nicht in meiner Hand.
    • Nach den Erkenntnissen die ich dieses Jahr gewonnen habe, kann ich sagen, wir brauchen keine Mittelwände, wir brauchen keine Plastewaben, keine Mittelwandpressen, keine Umarbeiter, keine Behandlungsmittel, keine Bieneninstitute, keine Forschungsaufträge zu VT die mit Steuergeldern finanziert werden, keine Hochzuchten, das braucht es alles nicht !

      Es dient nur einem Zweck, das andere Menschen auf unsere Kosten Kohle machen !

      Es braucht einfach nur Bienen mit ausreichend Biodiversität, ein wenig Bienenverständnis, mehr ist es nicht.

      Wenn ihr euch gern alle Freiheit vorgaukeln lasst dann bitte, aber ich bin nicht mehr mit dabei !
    • Danke, du bist einer der wenigen, der die Karten auf den Tisch legt,
      und der seine Betriebsweise zu verteidigen versteht!
      Habe mir gerade eine Maurerkiste geholt und werde die zum Mittelwand hobeln nutzen.
      Glaub mir, das kennt bei uns keiner.
      2018, besser im Herbst 2017 sollten wir uns treffen.
      Ich möchten einen Stand nach deinem Muster aufbauen.
      Laß mir mal bitte eine Adresse zukommen, dann komm ich rechtzeitig auf dich zu.
      Gruß Wulle
    • Ich hab schon eine ganze Menge Ideen, ein Juli KS baut ca 8 Dadant Waben aus im Naturbau 5-6 x Arbeiterinnenbrut, Rest Waben mit großen Zellen, in Fluglochnähe wird nicht bis in die Ecken ausgebaut, dort kommt im Frühjahr der Drohnenbau hin.
      Das wäre nach meinen überlegungen doch perfekt, die Speicherzellen werden die wohl kaum mit Brut belegen, die Brutwaben reichen auch aus, was will man mehr ?

      Ich bin gespannt ob meine Überlegungen sich als richtig erweisen, wenn ich die erste HR Zarge untersetze in Anfangstreifen fange ich ja gleich so zeitig wie möglich die Baubienen ab, wenn ich den HR wenn gut gebaut wird über den Brutraum setze, der ja in Drohenbau errichtet wird bräuchte ich ja rein theoretisch garkein ASG, ich glaube kaum das die so weit weg vom Flugloch diese Zellen mit Drohnenbrut belegen, dieser wird dann mit Futter belegt und die Baubienen sind umgelenkt in eine Richtig wo es nie ein Ende gibt wenn der Imker aufpasst.

      Im Frühjahr bauen die Bienen nur Drohnenbau, die größe des Wabenbaus wird im Jahr vorher bis zur Einwinterung bestimmt, wieso sollen die auch mehr Arbeiterinnenbrut im Frühjahr anlegen, es hat doch zum überwintern gereicht.

      Im Frühjahr wird aller vorhandener Wabenbau mit Honig und Brut gefüllt, dann wird Drohnenbau angelegt und ist alles voll gibt es einen Schwarm.

      Meine bisherige Annahme was vollkommen falsch, Bienen können nicht entscheiden wir haben genug Futter, das können die nicht, den Schwarm gibt es wenn die Baubienen keine Arbeit mehr haben, denn dann bauen die Schwarmzellen, werden keine Schwarmzellen gebaut gibt es auch keinen Schwarm.

      Nur bauen die eben erstmal nach unten weil sie ja nach unten durchhängen und stoßen sie dort an kann man HR draufsetzen wie man will denn dann ist das Ding gelaufen.

      Ich habe es schon so oft erlebt, hat sich ein Volk erstmal auf Wildbau hinter dem Schied eingeschossen kann man den wegmachen wie man will, nach einer Woche ist der wieder da, nimmt man aber den Wildbau vorsichtig raus mit den ansitzenden Bienen und schüttelt die in die Honigräume bauen die dort weiter und der Wildbau hinter dem Schied ist wie von Geisterhand beendet.
    • Hallo,
      nun habe ich eine riesen Maurerkiste mit bestem Bienenwachs.
      Die Idee mit dem Raspeln ist o.k., nur der Stundenlohn ist im Keller.
      Aber was macht man nicht alles für seine Lieblinge!
      Solltet ihr auch mal probieren! Da kommt einiges zum Vorschein,
      was man nicht im Honig haben möchte. Nicht nur der alte Pollen
      fliegt raus, sondern auch die kleinen Tiere, die den mögen,
      und natürlich ihre Exkremente. So fangen die Immen im Frühjahr
      mit neuem Jungfernwachs an, und der Honig schmeckt mir besser!
      Tolle Idee!!!
      Wie macht man mit dem Schrot weiter? Verdampfen oder im Wasserbad
      aufkochen und sieben? Das Schrot ist ja recht sauber, sollte vielleicht auch
      nur einmal aufgeschmolzen werden. Wie bereitet ihr euer Jungfernwachs auf?
      Bei mir kam sonst alles zusammen, weil die Händler keinen Unterschied machen.
      Jetzt möchte ich diesen für einen eigenen Wachskreislauf in Späh liegen lassen.
      Erbitte eure Meinung!
      Gruß Wulle
    • wulleg60 schrieb:

      Hallo,
      nun habe ich eine riesen Maurerkiste mit bestem Bienenwachs.
      Die Idee mit dem Raspeln ist o.k., nur der Stundenlohn ist im Keller.
      Du wirst sehen das es sich lohnt, Gerstung hat schon geschrieben, wer den Bautrieb des Bien unterdrückt bekommt kranke Bienen .
      Denke aber dran, wenn du den ersten HR mit Mittelwänden gibst das der drauf ist wenn der erste große Brutsatz schlüpft, so hast du gleich die Jungbienen gebunden und sie bauen keine Schwarmzellen, den Brutraum erst erweitern mit MW und DR wenn der Honigraum gebaut wird, sonst bekommst du die schwer hoch wenn die sich auf unten eingeschoßen haben.

      wulleg60 schrieb:


      Wie macht man mit dem Schrot weiter? Verdampfen oder im Wasserbad
      aufkochen und sieben? Das Schrot ist ja recht sauber, sollte vielleicht auch
      nur einmal aufgeschmolzen werden.
      Wasserbad ist besser, wegen der Giftstoffe auslösen, da hat der Drohn mal was geschrieben was ich aber leider nicht mehr finde.

      1 mal schmelzen wird nicht reichen, Propolis ist da trotzdem drin und das setzt sich nicht mit 1 x ab.