Umstellung auf Naturbau

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      Ich mach jetzt mal den Thread auf Dette, ich hoffe du bist mir nicht böse :)
      Ich habe meine Minis vor 1,5 Wochen mit einer Zarge Anfangstreifen erweitert, heute habe ich mal reingeschaut und die ignorieren die Anfangstreifen komplett, was mache ich falsch ?
      An der Bienenmasse kann es nicht liegen, die passen garnicht mehr in die alten Zargen und überlagern diese 5 cm dick mit Bienen in den leeren Raum.
      Ich habe jetzt Fütterer mit Honig aufgesetzt, jetzt werden die schon da oben bauen, das kann aber nicht Sinn u. Zweck sein, wie machst du das Dette, wie bekommst du die da hoch, was ist der Trick ?
      Ich mein wenn die erst bei Volltracht anfangen zu bauen ist ja das Kind schon in den Brunnen gefallen.....
    • Eine komplette Zarge mit Anfangsstreifen wird nicht funktionieren. Du brauchst wechselweise Anfangsstreifen und eine ausgebaute Wabe oder zumindest eine Mittelwand. Ansonsten haben sie keinen Beespace und die erste Baustelle wird eine Dickwabe, oder es wird auch mal um die Ecke gebaut...
      Anscheinend haben sie noch nichts zum Einlagern, d.h., das was an Nektar reinkommt, wird sofort verbraucht, bzw. als Futterkranz am Brutnest eingelagert. Damit der HR ausgeabut wird, brauchst du schon Volltracht. Die Bienen wissen schon, was sie tun. da gibt es keinen Stau, die bauen dann, wenn sie die Zellen auch brauchen ;)
      Das Leben ist kein Ponnyhof - geritten wird trotzdem! :D
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    • Landbiene schrieb:

      wenn die erst bei Volltracht anfangen zu bauen
      Hallo Landbiene,

      Nein, an der Bienenmasse offensichtlich nicht, daher hänge ich die angetragenen Honigwaben nach oben
      (so müssen die Bienen nach oben, zum Holen oder Einlagern).
      Du hängst halt die Futterwaben hinters Schied.

      Die Weide wurde bei uns ab dem 18. März intensiv beflogen. Damit beginnt auch der Start
      für die Bienen und die Brutnester werden größer. Diese Brut steht dann ab Mitte April,
      nach ihrer Ammentätigkeit, bereit zum Wabenausbau.

      Welche Bienen sind die Baubienen?
      Aus Jungbienen, die ihre Ammentätigkeit beendet haben, werden die Baubienen.
      Bei diesen Bienen sind die Wachsdrüsen ab den 12ten Lebenstag bis zum 18ten auf dem Höhepunkt.

      Warum ist das so?
      Ammenbienen fressen für die Bereitstellung von Futtersaft übermäßig viel und dass was die Bienen
      nicht an die Brut verfüttern können, landet im eigenen Körper (Fettkörper) und kommt auch so,
      auch den Wachsdrüsen zu gute.

      Naturwabenbau schmälert den Honigertrag?
      Nein, denn die Wachsdrüsen wurden bereits zur Ammenzeit gut versorgt und auf ihre Arbeit vorbereitet.
      Das jetzt anfallende Wachs wird nicht durch die Aufnahme von Futter ausgeschwitzt.
      Außerdem ist der Bautrieb naturbedingt und sollte von jedem Imker ausgenutzt werden.
      Je mehr die Bienen bauen, je weiter kann ich den Schwarmtrieb nach hinten verschieben.
      So bleiben die Völker gesund und vital.

      Gruß, Dette
      Zander, 6 Völker, Naturwabenbau
      ---
      Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen. (Imkerweisheit)
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    • Schönes Disaster Dette, die haben mir in den Boden gebaut und die Anfangstreifen haben sie immer noch nicht angerührt :D
      Ich hab jetzt die Zarge untergesetzt, und am WE wenn sie bauen setze ich sie wieder oben drauf, mal schauen ob das geht.

      Aus meiner Erfahrung mit Honigräumen, ausgebauten Waben und Mittelwänden in einer Zarge würde ich sagen mit Anfangsstreifen und ausgebauten Waben in einer Zarge wird das gleich mal garnichts.

      Ich denke man müsste entweder Waben die voll bebrütet waren oder verdeckelte Futterwaben daneben hängen, nur will ich eben das Brutnest zusammen lassen.

      Buckfast mit ausgebauten Waben erweitern ist auf keinen Fall gut, weder im HR noch im BR.

      Das hab ich auch gelesen irgendwo, Naturbau soll sogar weniger Energie verbrauchen wie Mittelwandbau, da die ganze MW geheizt werden muß und diese die Wärme schneller ableitet.

      Naturbau ist sicher eine feine Sache, wenn es nur ohne Wabenpuzzelei funktionieren würde, ich werd es wohl nur noch beim starten von kleinen Kunstschwärmen machen, da ist es idelaler wie MW, im Kieler klappt es ja auch super.
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    • Am stresslosesten funktioniert Naturbau bei einem Schwarm/Kunbstschwarm oder nach der Sonnenwende, wenn der Schwarmtrieb abebbt und kein Drohnenbau mehr angelegt wird, andererseits der Bautrieb aber noch nicht mangels Futter von draußen erlahmt.
      Ende Juni/Anfang Juli, bzw. nach dem Abschleudern bei der 1. Etappe des Auffütterns dann Ende Juli bauen sie mir die schönsten Waben ohne Drohnenbau aus. Das muß man nutzen, was die Völker hergeben. Und wenn Waben teilweise unvollendet bleiben, wo erst die Hälfte gebaut wurde, was solls...
      Etliches, wo Drohnezellen waren, fliegt beim Einengen der Völker im Frühjahr raus, wo es nur kleine Ecken sind, wird ausgeschnitten.
      Alles was dunkel ist oder Drohnenbau enthält, wird hinters Schied gehangen und gewartet, bis die Brut geschlüpft ist und Nektar umgetragen wurde. Danach ab in den Schmelzer. Ich kann mich eigentlich nicht beschweren, das ich zu wenig brauchbare Waben im Kreislauf habe. Ich habe für KS und gefangene Schwärme immer genug Material. Und Ableger bekommen zum Weiterbauen angefangene Waben, die im Herbst nicht fertig wurden, oder wo so viel Müll war, das ich bis auf 2-3 cm alles unten weggesäbelt habe.
      Es macht vielleicht etwas mehr Arbeit, als bei MW, wo man nur schöne Waben hat, aber wenn man sich einmal ein System erarbeitet hat, geht das ganz gut.
      Das Leben ist kein Ponnyhof - geritten wird trotzdem! :D
    • Neustadtimker schrieb:

      Und Ableger bekommen zum Weiterbauen angefangene Waben, die im Herbst nicht fertig wurden, oder wo so viel Müll war, das ich bis auf 2-3 cm alles unten weggesäbelt habe.

      Es macht vielleicht etwas mehr Arbeit, als bei MW, wo man nur schöne Waben hat, aber wenn man sich einmal ein System erarbeitet hat, geht das ganz gut.


      Ich gebe den neu gebildeten Ablegern bevorzugt gedrahtete Leerrähmchen, die sie zügig mit Arbeiterinnenbrut ausbauen, sobald die Königin in Eilage ist.
      Gruß bobby
      Ostalbkreis Baden Württemberg :love:
      geniesse jeden Tag als ob es dein letzter wäre
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    • Tag auch,

      schöne Schaubeute von Oben :)

      Wer mit Naturbau imkert, muss auch mit der vermehrten Anlegung von Drohnenzellen leben.
      Wenn genug Drohnen da sind, dann werden diese auch nicht mehr ausgebaut.

      Warum nun bei Dir (Landbiene) in den Boden gebaut wurde, kann ich so nicht sagen, da Du ja
      eine andere Betriebsweise hast. Ich kann aber bei meinen Völkern kein Verbau in den Boden
      feststellen.

      Meine Erfahrungen mit Naturwabenbau

      Gruß, Dette
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    • Dette schrieb:

      Tag auch,

      schöne Schaubeute von Oben :)

      Wer mit Naturbau imkert, muss auch mit der vermehrten Anlegung von Drohnenzellen leben.
      Wenn genug Drohnen da sind, dann werden diese auch nicht mehr ausgebaut.

      Warum nun bei Dir (Landbiene) in den Boden gebaut wurde, kann ich so nicht sagen, da Du ja
      eine andere Betriebsweise hast. Ich kann aber bei meinen Völkern kein Verbau in den Boden
      feststellen.

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      Gruß, Dette
      Ist aber auch nur im Mini plus so, wieso auch immer....
    • Ich musste gerade selber über das was ich im Mai geschrieben habe lachen, die ganze Aktion war einfach nicht nach der Natur gedacht.

      Ich hab mir jetzt eine Betriebsweise für 2017 Mini überlegt:
      Mini wird ausgewintert auf 4 - 5 Zargen, Zargen werden im Frühjahr belassen wie sie sind, wenn die Bienen wieder unten angekommen sind, werden die Begattungsableger gebildet, Mini wird kpl. aufgelöst.
      Begattungsableger Anordnung: Futterwabe; 2 Brutwaben( 1x offen, 1x gedeckelt); Futterwabe; 2 Rähmchen mit Anfangstreifen.
      Nach 5-6 Tagen werden alle Zellen gebrochen und eine Weiselzelle gegeben, nach weiteren 2 Tagen wird der Schlupf kontrolliert, die Rähmchen zusammengeschoben und das 7. Rähmchen mit Anfangstreifen gegeben.
      So sollte sich auch eine eventuell nachgeschaffte Kö von einer guten an Hand der Größe unterscheiden lassen sollten sie die eingeweiselte gekillt haben oder wenn die Begattung nicht geklappt hat .
      kein Volk wird nachgefüttert, was stirbt hätte in meinen Wirtschaftsvölkern eh nichts zu suchen.
      Nach Verwertung der Königinnen werden wieder alle Minis aufgelöst und Kunstschwärme zum einwintern auf 5 Minizargen mit Anfangstreifen eingeschlagen und von oben gefüttert bis sie unten sind.
      Eigentlich müsste man dann noch zerriebene Kalkbrut Mumien reinstreuen, aber da wird wohl die kurze Zeit nicht reichen um darauf auszulesen ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Landbiene! ()

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