Wahl der richtigen Beute . . für Anfänger

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  • Wahl der richtigen Beute . . für Anfänger

    Hallo,
    Vor einem Start der Imkerei muss ich als Anfänger ja erst einmal die (für mich) geeignete/n Beute/n finden . . . gar nicht so einfach.

    Bei Beschreibungen in verschiedenste Publikationen finde ich immer wieder Beschreibungen über die Bauarten.
    Zusammenafasst wird da öfter von:
    > Bergwinkel-Beute= groß und wuchtig (mit entsprechendem Gewicht)
    > Dadant-Beute = groß und wuchtig
    > Herold-Beute = groß und wuchtig
    > Hohenheimer-Beute = groß und wuchtig
    > Liebig-Beute = groß und wuchtig
    > Lorenz-Beute = groß und wuchtig
    > Warré-Beute = groß und wuchtig
    > Zander-Beute = groß und wuchtig
    geschrieben.

    Segeberger-Beute und dann auch Franken-Beute habe ich des öfteren in der Vergangenheit bei meinen Fahrten im Umland gesehen.
    Auch diese Beuten haben, trotz aus "Plastik" zu sein, ihr Gewicht.
    Ich würde sicherlich immer eine Baute aus Holz (dem Naturproduckt) vorziehen.

    Alleine schon die verschiedenen Maße der Rämchen (7 die ich kenne) sind unübersichtlich.

    Und so, da ich mein Hauptaugenmerk auf den "Bien" legen würde und so die Ergiebigkeit der Honigernte (für mich) zweitranig ist, habe ich die Pflege in einer "Einraum-Beute" ins Auge gefasst, wo der freie Wabenbau der Bienen (für mich) auch ein Gesichtpunkt ist.
    Vielleicht wäre ja auch noch die "Bremer Beute" eine Option. Diese Behältnisse bieten auch ausreichend Möglichkeiten einige Gerätschaften selbst zu bauen.
    Umgang mit Kreissäge, Gärungssäge und Bohrmaschinen sind mir vertraut.

    Ich würde meine Bienen gerne nach "Demeter" pflegen.

    Da sind auch noch Fragen nach "gebrauchtem" Zubehör für die Imkerei.
    Könnte man gebrauchte Zubehörteile von anderen Imkern kaufen, oder besser nicht ?
    Ja, nicht NUR über Ebay . . . es gibt auch andere Quellen, zum Beispiel wenn ein älterer Imker seine Bienen aufgibt.

    Ich würde eine Bezugsquelle bei einem Imker sicher vorziehen und bei dieser Gelegenheit vielleicht vom Wissen profitieren und sogar eine neue Freunschaft finden können. Tipps kan man sicherlich nie genug bekommen.

    Gibt es einen (erfahrenen) Imker der eine Einraumbeute empfehlen kann ?
    Oder aber einen Imker der (aus Erfahrungen) diese Form gar nicht empfiehlt ?

    Ich würde mich über Informationen freuen
    Gruß Imker2015
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  • Nach 40 DN-Blätterstock-Jahren stellte ich vor gut zehn Jahren auf Dadant um,
    weil es dem Händler gelang, mich mit meinem Umstellungswunsch in ein konstruktives Gespräch zu verwickeln.
    Er baut und verkauft auch Zander- und andere Beuten.
    Diese meine Entscheidung habe ich nie bereut, oder doch, insofern ich mich ihr nicht schon früher stellte.

    Gruß
    Herman
  • Wahl der richtigen Beute . . für Anfänger

    Hallo Herman,

    Danke . . . für die schnelle und interessante Antwort.
    Ich werde dann mal zusehen wie es für mich mit dieser "Dadant" ausschaut.
    Vielleicht ist diese Beute auch etwas für mich.
    Du bist ein jüngerer Imker oder auch schon "älter" ?

    Gruß Reinhold
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  • Ich habe auf Dadant meinen Imkerkurs gemacht und habe auf Dadant angefangen, obwohl ich keinen Paten hatte. Inzwischen imkere ich das 4. Jahr und etliche Anfänger in unserem Verein starten auf Dadant. Die Betriebsweise der Dadantbeute bietet viele Vorteile:
    - Mit dem Schied engt man das Volk auf optimale Größe ein. Bei DNM gibt es nur 1 oder 2 Zargen
    - ein Futterabriss im Winter ist seltener, weil es kein geteiltes Brutnest gibt
    - Durchsichten sind einfacher, man keine Waben zihen muß und das Problem mit den Abstellen hat, sondern hinter dem Schied Platz hat und die Waben verrücken kann
    - ein voller HR 1/2 Dadant wiegt ca. 20 kg, DNM dagegen ca. 33 kg
    - naturnahes Imkern mit Anfangsstreifen und Naturwabenbau sind ohne großen Mehraufwand möglich