Futterkranzprobe

  • Futterkranzprobe

    Hallo Susanne,
    habe am 15.10. die Futterkranzprobe nach Neumünster abgeschickt und am 09.11 das Ergebnis erhalten!
    Die Probe für 6 Völker kostet 21€ für Nichtmitglieder.
    Bei uns im Verein kostet es für die Probe 10€ den Rest übernimmt der Verein!
    Dadurch machen sehr viele bei der Futterkranzprobe mit!
    Bei uns in Schleswig-Holstein haben wir dadurch die Faulbrut ganz gut unter Kontrolle.
    Ich hoffe damit deine Fragen beantwortet zu haben?

    :P Gruss Bernhard

  • Hallo Bernhard,

    danke für deine schnelle Antwort. Geht das immer so schnell mit dem Ergebnis ? Auch im Frühjahr ? Ich hab gehört, dass es manchmal Monate dauern kann ?

    Meine Frage kommt daher, weil ich in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen die Probe bei dem noch schönen Wetter im Oktober nicht machen konnte und bei dieser Kälte wollte ich nicht mehr an die Völker gehen. Jetzt hatte ich gestern aber Hilfe und da haben wir es in der Mittagssonne blitzschnell doch noch machen können.

    Bei der Kurzkontrolle konnte ich auch noch mal einen Blick auf die Völker werfen und hab festgestellt, dass alle aus der Brut waren und statt dessen die Waben in denen wohl vor kurzem noch Brut war, voller Futter oder Necktar sind ? Wie geht das denn ? 8| Ich hab Anfang Oktober das letzte Mal gefüttert 8|

    Gruss
    Susanne
  • Futterkranzprobe

    Hallo Euch Beiden = Askendoerperjung + Dette,
    zuerstmal zu den 2 Proben für 52,36€
    in einer Probe können die Futterkränze von bis zu 6 Völkern zusammen eingefüllt werden.
    Bei Dir hätten dann 12 Völker überprüft werden können?
    Versuche mal bei einem örtlichen Imkerverein etwas genaueres zu erfahren. Zuschüsse vom Verein und Selbst schutz der anderen Imker.

    Dette, die Futterkranzprobe 0 bestätigt Dir ,dass Deine Völker gesund sind ,und sie dient beim Wandern als Vorlage beim dem dort zuständigen Seuchen wart .
    Gruss bienenhans
  • Hallo zusammen.

    Eine Futterkranzprobe ist in einigen Landkreisen zwingend vorgegeben wenn jemand seine Bienen verbringen will.

    Wenn jemand freiwillig FKP einschickt, spricht das für ihn. Man ist auf der sicheren Seite.
    Vor allem gilt der Nachweis dann für 9 Monate.

    Wenn ein Imkerverein dem Monitoring angeschlossen ist werden, wie in unserem Altkeis, 14 Proben auf die Vereine verteilt.
    Die Imker stellen abwechselnd in jedem Jahr die Proben zur Verfügung.
    So ist eine Kontrolle über die Fläche möglich.

    Es kann bis zu 12 Bienenvölker in einer Sammelprobe erfasst werden.

    Diese Untersuchung innerhalb des Monitorings ist kostenfrei.

    Es gibt auch die Möglichkeit, dass auf Vereinsebene Bienenvölker aller Mitglieder kostengünstig beprobt werden.
    Hierzu wird ein Antrag über den Landkreis gestellt und die Kosten überwiegend von der Kammer getragen.
    Es sind Zuschüsse der EU.

    Die Dauer der Untersuchungsergebnisse hängt vom jeweiligen Ansturm an Einsendungen ab.

    Mit dem "hoffentlich" negativen Ergebnis erhält man beim Landkreis ein Gesundheitszeugnis.

    PS: Futterkranzprobe ist vielerorts keine Pflicht, aber beim Kauf von Völker,
    Königinnen oder gebrauchten Beuten würde ich den Nachweis verlangen!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bienenrudi ()

  • Untersuchung auf Amerikanische Faulbrut wäre wohl korrekter

    denn jeder Landkreis macht es anders. In Potsdam-Mittelmark erhält jeder Imker, ob im Verein oder nicht, im Mai eine Aufforderung, vorzugsweise von der ersten Schleuderung eine Honigprobe abzugeben. Alternativ wird auch eine Futterkranzprobe akzeptiert. Das ist für alle kostenlos. Nur wer für eine Wanderung oder Weitergabe von Bienen oder Material eine amtliche Bescheinigung braucht, muss dafür eine Gebühr von €10,00 entrichten.

    Ich hatte am 5. November die Gelegenheit an einer ganztägigen Schulung teilzunehmen, durchgeführt von Guido Eich, DEM FACHMANN für Faulbrutschulung und Sanierung. Wer die Gelegenheit dazu bekommt, sollte sie unbedingt nutzen!!!

    Alles Gute fürs Neue Jahr wünscht bienen-becker
    Erfinder des Nassenheider Verdunsters.
  • Hallo,
    hier noch mein Senf dazu: :whistling:
    Ich habe in diesem Jahr das erste Mal eine FKP von 6 Völkern eingeschickt, am 23.11.11 abgeschickt, am 2.12.11 das Ergebnis erhalten.
    Ergebnis 0 Sporen :thumbsup: , Kosten glatte 7€ bei Angabe des Bundeslandes und des Imkervereins (Mitgliedschaft DIB!).
    Das Ergebnis hat mich nicht überrascht, da ich im Sommer eine Kontrolleurin des Gesundheitsamtes unseres Kreises "zu Besuch" hatte. 8)
    Sie hat eine Honigprobe (war natürlich negativ) mitgenommen, sich meinen Schleuderraum und die Schleuderutensilien angeschaut und alles für gut befunden :D .
    Die FKP habe ich eigentlich durchgeführt, da ich im vergangenen Jahr Nachfragen aus anderen Kreisen zu Bienenvölkern hatte. Da ich aber
    kein Gesundheitszeugnis hatte, konnte ich nur im näheren Umkreis verkaufen.
    Mit meinem Befund werde ich beim Veterinäramt eine Gesundheitsbescheinigung beantragen.

    Ein gesundes und ertragreiches Jahr wünscht Volker
    Alles durch mich geschriebene ist meine subjektive Meinung und muss nicht stimmen. :whistling:

    Volker
  • Gehts noch umständlicher?

    Hallo,
    anknüpfend an meinen vorigen Beitrag habe ich am Montag bei meinem zuständigen Veterinäramt angerufen.
    Dieser Anruf ergab folgendes.
    - Die Futterkranzprobe hätte ich nicht nach Hohen-Neuendorf ans Bieneninstitut schicken sollen, sondern nach Frankfurt/Oder ans Amt für Öffentliche Ordnung Abt.Veterinär-und Lebensmittelüberwachung. Dies Amt war aber wie beschrieben erst im Juli bei mir zu Hause.
    - Ein Gesundheitszeugnis für den Völkerverkauf erhalte ich erst, wenn ich Angaben zum Käufer machen kann ?( ?( ?( ?( ?( ?(
    Da frage ich mich, was das soll. So kann man die Imker nicht unterstützen, sondern legt ihnen Steine in den Weg. :thumbdown:
    Ist diese Praktik so üblich? Ich habe davon jedenfalls noch nichts gehört. :cursing:
    Vielleicht kann H. Becker sich dazu äußern, er kommt ja auch aus Berlin/Brandenburg.
    Danke
    Alles durch mich geschriebene ist meine subjektive Meinung und muss nicht stimmen. :whistling:

    Volker
  • Untersuchung auf Faulbrut

    Ich verstehe das hin und her nicht. Schlimm genug mit der Kleinstaaterei in der Handhabung. Aber der Vorsitzende des nächsten Imkervereins UND der zuständige Amtstierarzt müssen doch wissen, wie man zu der Bescheinigung kommt. Ob man Klarheit über eigene Veruste möchte, verkaufen oder wandern will, ist doch erstmal egal.

    Guido Eich sagte mir auf der Veranstaltung in Müncheberg auf meine Frage in der Pause, wenn Sie den Verdacht haben, dass bei einem Imker was nicht stimmt, kaufen Sie ein Glas Honig von ihm und schicken es ein.

    bienen-becker
    Erfinder des Nassenheider Verdunsters.
  • Guido Eich sagte mir auf der Veranstaltung in Müncheberg auf meine Frage
    in der Pause, wenn Sie den Verdacht haben, dass bei einem Imker was
    nicht stimmt, kaufen Sie ein Glas Honig von ihm und schicken es ein.
    Hallo Bruno,
    den obigen Satz kann ich nicht im geringsten mit der Frage zur AFB Untersuchung zuordnen.

    Dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
  • Hallo,

    jetzt habe ich alle Beiträge durchgelesen und bis auf den von Bienenrudi nicht viel lernen können. MIr scheint es jeder handhobt es nach gutdünken.
    Wenn ihr einen Imkerkurs besucht, in einem Verein seit oder euch mit dem Hobby richtig auseinandersetzt, sind manche Anworten oder Fragen zum Haarausreißen.
    In der Theorie sieht es so aus:

    1. Futterkranzprobe Prüfen lassen:
    kann in jedem Hygieneinstitut oder Labor gemacht werden. Hier in Hamburg gibt es 3 Anlaufstellen die ich kenne. Kosten von 12-21€ je Probe.

    2. Frutterkranzprobe Bedingung:
    wie das Wort schon sagt, muss sich im Volk Brut befinden und die Probe wird dann wie auch das Wort sagt nahe der Brut (Futterkranz entnommen).
    Ein schöner Teelöffel voll ist je Volk ausreichend. Habe ich nur 1-3 Völker komme ich aber nicht auf die ca. erforderlichen 200g. also hier mehr nehmen.
    Auch mit Wachs, nicht nur Futter.

    3. Futterkranzprobe Umfang:
    Wenn ich der Meinung bin das ich nichts habe (das sieht der Imker wärend der Brutphase am Brutbild) fasse ich die Maximale Völkerzahl in einer Probe zusammen.
    Hier wurde von 12 gesprochen, das kann ich nicht 100% bestätigen bin aber der Meinung es stimmt so.
    Habe ich 2 oder mehr Standorte fasse ich diese jeweils zusammen.

    4. Futterkranzprobe Warum:

    Hier in Hamburg wird die Futterkranzprobe zum Wandern vorgeschrieben. Wann man mit seinen Weiseln auf die Belegstelle möchte wird ebenfalls eine Bescheinigung benötigt.
    Werden Bienenvölker verkauft wollen die Käufer auch oftmals einen Nachweis sehen.
    Mache ich all diese dinge nicht, muss ich auch keine Probe machen. Der Imker ist nicht verpflichtet eine Futterkranzprobe machen zu lassen.
    Allerdings sollte man im eigenen Interesse den Minimalen Gesundheitszustand seiner Bienen 100% Wissen und man umgeht gesabbel.

    5. Futterkranzprobe Untersuchungsdauer/Gültigkeit:
    Wenn man ein Institut gefunden hat, welche die Untersuchung ausführen, fragt man wann die Untersuchungen durchgeführt werde.
    Ebenfalls hier in Hamburg gibt es beim Hygieneinstitut die Möglichkeit die Probe Montags und Mittwochs anzugeben, da IMMER Dienstags und Donnerstags die Proben angesetzt werden. Dauer der Proben IMMER 9 Tage, dann das Ergebnis.
    Gültigkeit ist IMMER 9 Monate ab Untersuchungsergebniss.

    6. Futterkranzprobe negativ:
    Alles ist Gut

    7. Futterkranzprobe positiv:
    Die positive Probe der Zusammenfassung sollte jetzt je Volk erneut durchgeführt werden.
    Dadurch entstehen weitere Kosten und Aufwand.


    Praxis:
    Futterkranzprobe zum Oktober/November macht Sinn, diese ist dann bis einschließlich Heidehonigtracht Gültig.
    Ich kann die Ableger zum März/April sofort verkaufen.
    Was aber keiner Beantworten kann, was ist meine Probe von Oktober im März noch Wert?

    Gruß
    Imker
  • Hallo ImkerHH.
    Eine gute Zusammenfassung :thumbup:

    ImkerHH schrieb:

    Ich kann die Ableger zum März/April sofort verkaufen.

    Aber meine Frage, ob es üblich ist erst einen Käufer zu finden, um dann dafür ein Gesundheitszeugnis dafür ausgestellt zu bekommen wird leider bisher nicht beantwortet. :(
    Alles durch mich geschriebene ist meine subjektive Meinung und muss nicht stimmen. :whistling:

    Volker
  • Hallo Volker,

    meine Frage hatte ich auch aus ähnlichen Gründen gestellt wie du. Im letzten Jahr war ich hier in einem Faulbrutsperrbezirk und deswegen "wurde" bei mir eine Futterkranzprobe genommen. Als ich nach dem Zeitraum für die Bekanntgabe des Ergebnisses fragte, wurde mir gesagt, das kann dauern...bis März oder so. Dann fragte ich ob ich ein Gesundheitszeugnis bekomme, darauf bekam ich die Info: Nee, wenn du nichts hörst ist alles in Ordnung.... 8|

    Hm naja im letzten Jahr hat es mich nicht betroffen, aber in diesem Jahr wüsste ich auch schon ganz gerne vor April woran ich bin. Deswegen meine Fragestellung. Vielleicht wird es auch regional unterschiedlich gehandhabt. ?(

    Durch meinen Gebrauchtbeutenkauf weiss ich aber, dass die Imker von denen ich Kisten gekauft habe immer so ein aktuelles Gesundheitszeugnis zur Hand hatten und nicht erst bestellen mussten, oder gar das Vet. Amt um Erlaubnis fragen, ob sie denn Kisten oder Bienen verkaufen dürfen.... X(

    Gruss

    Susanne
  • Hallo Susanne,

    du bekommst immer eine Nachricht über den Befund.
    Ob positiv oder negativ.

    Mich würde interessieren wohin die Probe gesendet wurde.
    Mit dem Nachweiß gehst du zum Veterinär und der stellt dir das Gesundheitszeugnis aus.

    Ein Gesundheitszeugnis kann auch über ein "Persilschein" erreicht werden.

    Einer Amtstierärztliche Bescheinigung kann man entnehmen ob sie auf Grund einer Futterkranzproben ausgestellt wurde.

    Dein Kistenlieferant müsste dir also eine Kopie ausgehändigt haben.