Ablegerbildung die Grundsätze

Forenregeln


Gültig ab 24.10.2017

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§ 6 Laufzeit / Beendigung des Vertrages.
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2. Beide Parteien können diese Vereinbarung ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
3. Der Anbieter ist nach Beendigung dieses Foren-Nutzungsvertrags berechtigt, den Zugang des Nutzers zu sperren. Der Anbieter ist berechtigt aber nicht verpflichtet, im Falle der Beendigung die von Ihnen als Nutzer erstellten Inhalte zu löschen.Ein Anspruch von Ihnen als Nutzers auf Überlassung der erstellten Inhalte wird ausgeschlossen.

Quelle: Forenregeln Muster von Juraforum.de

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Quellenangaben: eRecht24, Facebook-Disclaimer von eRecht24, Google +1 Bedingungen, Datenschutzerklärung Twitter

  • Ablegerbildung die Grundsätze

    Hallo zusammen!

    Da ich Anfänger in der Imkerei bin, habe ich einige Fragen zur Bildung von Ablegern speziell aus einem einzigen Volk.
    Ich nehme an Anfang bis Mitte Mai ein Dreizargiges Volk auf Zanderrähmchen in Liebigbeuten mit 18 zumindest teilweise mit Brut besetzten Waben zur Verfügung zu haben.
    Aufgrund des vielen überflüssigen Geldes auf dem Konto :D und der fehlenden Zeit nehme ich weiter an, ich kaufe begattete Königinnen in angemessener Zahl von einem Züchter - natürlich Carnica mit Gesundheitszeugnis usw....
    Nach Vorbereitung einer angemessenen Zahl an Böden, Deckeln und Zargen entnehme ich meinem großen Volk jeweils zwei verdeckelte Brutwaben und setze sie in eine der vorbereiteten leeren Beuten, die mit Futterwabe und Mittelwänden gefüllt sind, evtl. werden die Ableger noch mit abgefegten Bienen einer vorhandenen Wabe aus dem Honigraum verstärkt.
    Die befüllten Beuten werden mit verschlossenem Flugkeil an einen anderen Standort befördert, an welchem nach ein bis zwei Stunden die Königinnen in einem mit Futterteig verschlossenem Zusetzkäfig zugesetzt werden.
    Die Waben mit offener Brut, werden ebenfalls jeweils paarig mit Futterwabe und Mittelwänden in eine Beute einlogiert und ebenfalls an einen anderen Standort gebracht. Nach neun Tagen breche ich die nachgeschafften Weiselzellen aus und hänge nun erst die gekaufte, begattete Königin zu, nach oben genanntem Verfahren.
    Nach der obigen Rechnung gehe ich von 6 Ablegern mit verdeckelter Brut und 3 mit offener Brut aus.

    Ein Ableger bleibt mit zwei Waben mit offener Brut und der Altkönigin am alten Bienenstand und wird um die ausgeflogenen Flugbienen verstärkt.

    Nun die Fragen:
    - Ist diese Methode überhaupt so wie beschrieben durchführbar?
    - Wären zwei Brutwaben zu wenig oder zu viel?
    - Wäre es besser bei den Ablegern mit verdeckelter Brut noch eine Weile mit dem zusetzen der Königin zu warten?
    - Verbesserungsvorschläge, Kritik usw. nehme ich gerne an

    Das oben genannte Beispiel soll erstmal nur Theorie sein, keine beschlossene Sache.

    Der Noob :)
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  • Ablegerbildung

    Hallo, Noob,
    das geht alles, was du beschreibst, wenn es auch teilweise widersprüchlich ist.
    Ich schreibe hier mehr als Naturbauimker und von mir aus, als Alternativ-Imker.
    Es ist für eine Bienenvolk schon hart, wenn es im Maitrieb auseinandergerissen und zerlegt wird.
    Es gibt Alternativen, die den Bien als homogenes Volk achten, unterstützen und dadurch widerstandsfähiger machen.
    Nimm es nicht persönlich, sondern an alle Imker gewandt, solange wir an den Bienen rummachen, als wären es Wachsbausteine,
    solange haben wir vermehrt mit Krankheiten zu rechnen. Nicht nur mit der Varroa selbst, auch mit deren Folgekrankheiten.

    Mein Vorschlag wäre, aus dem 3 Zargen Volk 3 Völker zu machen. Brauchst nur 2 Königinnen kaufen und kannst den Honigraum geben.
    Das wäre zumindest bienengerecht.
    Kommt dann noch ein Schwarmtrieb auf, kannst du die Waben mit Weiselzellen umhängen, die Auswahl der Königin den Bienen überlassen,
    dadurch erhältst du autarke gesunde Bienen, die es dir mit Lebenskraft danken.

    Wie gesagt, keine Kritik an dir, nur eine andere Möglichkeit, mit dem Ziel, die Bienen stärker und widerstandsfähiger zu machen. ;)

    Beste Grüße, Beefighter
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
    Hier geht es direkt zu unserer Internetseite.
  • der Beefighter

    Hallo Noob ich kann dich verstehen das du zu mehr Bienen kommen willst und ich finde gut wie du das machen willst, aber für die nächsten Jahre würde ich mich, obwohl ich vom Naturbau im Brutraum nichts halte, der Meinung von Beefighter anschließen. Einmal extrem ist OK, aber halte sie mit Futter fit. (Ein Bien ohne Futter hat keine gute Mutter).

    Alles Gute Peter
  • RE: Ablegerbildung

    beefighter schrieb:

    Mein Vorschlag wäre, aus dem 3 Zargen Volk 3 Völker zu machen. Brauchst nur 2 Königinnen kaufen und kannst den Honigraum geben.
    Das wäre zumindest bienengerecht.
    Kommt dann noch ein Schwarmtrieb auf, kannst du die Waben mit Weiselzellen umhängen, die Auswahl der Königin den Bienen überlassen,
    dadurch erhältst du autarke gesunde Bienen, die es dir mit Lebenskraft danken.

    Beste Grüße, Beefighter
    Hallo Beefighter,

    ich bin auch am grübeln, auf welche Weise ich dieses Jahr meine Winterverluste ( :( ) ausgleiche. Bisher hatte ich die beiden Möglichkeiten aus der Imkerschulung (Königinnen- bzw. Sammelbrutableger) im Auge.

    Dein Vorschlag klingt interessant...wie genau gehst du hier vor? Ein Volk "auflösen", aufteilen (3 Ableger) und mit neuen Kö's versehen?

    Für evtl. Hilfe und Tipps besten Dank im voraus...
  • Hallo, ihr Imkers, ihr fordert mich ganz schön heraus.
    Erstmal, ich hatte auch Winterverluste, nach den Reinigungsflügen im Februar sind die Bienen in Brut gegangen.
    Und dann kam der lange Winter bis Mitte März.
    Für die Bienen galt es, die Brut zu wärmen, sie mußten heizen...
    Ich hatte zu wenig gefüttert, mit diesem Winter hatte ich nicht gerechnet.
    Mit diesen Verlusten muß man leben können, auch wenn sie weh tun. Es war nicht die Milbe, es war der Winter.

    @peter 0160, du hast verstanden, auf was ich hinaus will.
    Naturbau ist nicht nötig, erleichert aber die Arbeit an den Bienen. Du brauchst weniger Mittelwände kaufen.
    Und wenn du ohne Draht im Brutraum arbeitest, brauchst du nur ein scharfes Messer.
    Aber das sind meine Erfahrungen, Kann jeder machen wie er will.

    @Galvon Tar
    Bei der Vermehrung habe ich mich speziell auf die 3-Zargen-Beute von The Noob bezogen. Er kann zur richtigen Zeit dafür sorgen,
    daß die Königin unten ist, und die zwei Zargen umstellen und mit Königinnen versehen.
    Ich hab tausend Ideen parat, zur Vermehrung, nur sollten sie halbwegs bienengerecht sein.
    In meinem Denken ist jetzt nicht die Zeit für Ableger.

    Beste Grüße, Beefighter
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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  • Hallo Beefighter,

    danke für die schnelle Antwort :)

    Ich wollte nicht zu diesem Zeitpunkt Ableger erstellen...würde ja bedeuten, die Völker immens vor der Frühtracht zu schwächen...nene.*g

    Ich dachte nur, du hättest grundsätzlich eine andere (bienengerechte) Idee zur Ablegerbildung parat. ;)

    Naturbau im Brutraum will ich auch ausprobieren....aber erstmal sinnig...
  • Der Winter war kein Problem

    Hallo Beefighter für mich war der Winter nicht das Problem, er war kalt und lang, das war gut, aber die Bienen haben in unserer Region im Spätsommer viel zu wenig Pollen gefunden, weil es hier zu trocken war, von der Menge an Pflanzen als Pollenspender war es OK aber sie sind vertrocknet. mangelnder Pollen schwache Winterbienen. oder sehe ich das falsch

    Gruß Peter
  • Völkervermehrung

    Hallo Noob,
    gut,dass du die Ableger früh machen willst,späte Ableger erliegen häufig der Räuberei.

    Das hört sich alles gut an,bis auf die Vermehrungsquote.
    Man kann,im Jahr, die Völkeranzahl locker verdoppeln,wenn man keinen Honig ernten will,vielleicht verdreifachen.
    Wenn ich das richtig verstanden habe ,sollen aus einem Volk 9 Ableger werden,das erscheint mir zuviel,nach dem Motto,lieber 4 gute,als 9 "schlechte".
    Wenn dein Muttervolk 9 Ableger hergibt,ist es ein zuchtwürdiges Volk,du kannst davon nachziehen (dein Konto wird sich kräftig vermehren,wegen der enormen Zinsen ;) ),
    z.B. durch verteilen von Weiselzellen.Wie schon geschrieben,füttern wird wohl unerläßlich sein.
    Wenn du die Ableger in ganzen Beuten einlogierst,enge das Brutnest mit einem Schied (einfaches Sperrholz)ein,es kommen manchmal Wetterrückschläge.
    Also, viel Glück und für Fragen/Antworten sind wir hier.
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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  • Ableger lassen sich,besonders nach der ausgelaufenden Brut,gut mit Milchsäure behandeln.
    MS wirkt nicht in die Brut.

    Die Waben werden einzeln gezogen und in ca. 30cm Abstand besprüht,die Flügel der Bienen erhalten dabei kleinste silberfarbene Perlen,die Bienen dürfen nicht schwarz werden !
    Leicht angesprühte Weisel schadet es nicht,ich lasse aber die Wabenseite, auf der die Weisel läuft, aus.

    Die MS gibt es im Serumwerk Berneburg fix und fertig 15%,einschließlich Sprühkopf.

    MS ist für den Anwender relativ ungefährlich,Brille,Schutzmaske ,Handschuhe sollten dennoch getragen werden.
  • Ableger dem Wesen des Biens entsprechend

    Galvon Tar schrieb:

    Hallo Beefighter,

    danke für die schnelle Antwort :)

    Ich wollte nicht zu diesem Zeitpunkt Ableger erstellen...würde ja bedeuten, die Völker immens vor der Frühtracht zu schwächen...nene.*g

    Ich dachte nur, du hättest grundsätzlich eine andere (bienengerechte) Idee zur Ablegerbildung parat. ;)

    Naturbau im Brutraum will ich auch ausprobieren....aber erstmal sinnig...


    Hallo, ich sehe echtes Interesse an einer artgerechten Bienenhaltung bei dir.
    Das freut mich. Solche Leute brauchen die Bienen.
    Wir haben ziemlich viele Sorgen mit der Varroa und dadurch bedingte Schwächungen des Bienenkörpers.
    Viele beklagen jedes Jahr ihre Verluste.
    Die wenigsten überdenken ihr Handeln an den Bienen.
    Ich bin kein Befürworter, ein Volk zu zerreißen und einzelne Waben umzuhängen.
    Die Vermehrung sollte über gewollte Schwarmzellen stattfinden, also dem Wunsch des Bien`s entsprechen.
    Durch die auf Schwarmträgheit gezüchtete Biene funktioniert das nicht immer.
    Den ersten Honig nehme ich immer mit (Flachzarge).
    Zur sanften Vermehrung kann man einen "Saugling" erstellen, eine Zarge mit Anfangstreifen oder MWände, aber hier kann man durchaus
    zum Naturbau wechseln, (vor dem 21.Juni). Die gibt man auf das gewünschte starke Volk.
    Die kiste wird schnell besetzt und ausgebaut.
    Nach paar Wochen suchst du die Königin und gibst sie nach unten. Absperrgitter drauf. Die Brut oben wird gepflegt, von Innenbienen,
    nicht von Flugbienen (!)
    Du kannst nun die obere Kiste am gleichen Stand umsetzen, eine Königin zuhängen, oder, wenn du eine Wabe mit Weiselzellen hast,
    die einfach reinhängen.
    Auf gute Zusammenarbeit, Beefighter
  • Ableger dem Wesen des Biens entsprechend

    Hallo beefighter,
    zu deinem Beitrag bewegen mich Fragen:
    Ich habe den Begriff "artgerechte Bienenhaltung" leider noch nie verstanden,kannst du mir dabei helfen ?
    Eine Vermehrung über Schwarmzellen wie geht es genau vor sich ?
    Sind durch den Imker gewollte Schwarmzellen,dem Bien entsprechend ?
    Woher nimmst du die Weisel,die du dem Saugling zusetzt ?

    Bitte meine Fragen sachlich zu verstehen,ich suche keinen fight ;)
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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  • Hallo Beefighter,

    vielen lieben Dank für diesen Vorschlag zur Ablegerbildung. Ich werde mal rumtelefonieren wegen evtl. benötigten Kö's...meine hatten schon letztes Jahr nur Spielzäpfchen gebaut....da noch immer die gleichen Kö's drin sind und ich die momentane Stärke der Völker sehe....sollten die Mädels keinen Grund haben diese zu ersetzen. ;)

    Bei uns sieht es mit überlebenden Völkern sehr mau aus :( ...ich hoffe es gibt zumindest Kö's....
  • RE: Ableger dem Wesen des Biens entsprechend

    Nordsee schrieb:

    Hallo beefighter,
    zu deinem Beitrag bewegen mich Fragen:
    Ich habe den Begriff "artgerechte Bienenhaltung" leider noch nie verstanden,kannst du mir dabei helfen ?
    Eine Vermehrung über Schwarmzellen wie geht es genau vor sich ?
    Sind durch den Imker gewollte Schwarmzellen,dem Bien entsprechend ?
    Woher nimmst du die Weisel,die du dem Saugling zusetzt ?

    Bitte meine Fragen sachlich zu verstehen,ich suche keinen fight ;)


    Hallo Nordsee,
    keine Sorge, ich will keinen "Fight" unter Imkern, eher "für die Bienen".
    Du kannst "artgerechte Bienenhaltung" ganz leicht mit Hühnerhaltung vergleichen. Oder mit Schweinehaltung. Was immer du willst.
    Es gibt Riesenunterschiede, die sich nicht nur im Produkt (Eier/Fleisch/Honig) niederschlagen, sondern auch in der Gesundhaltung.
    Es gab Schweinepest und BSE, bei den Bienen Varroa und deren Folgen. Und nicht zuletzt Rückstände in Wachs und Honig.

    Darüber gilt es nachzudenken, man kann nicht artgerechte Bienen schematisch halten, man muß sich bewußt sein, was man den Bienen
    in der konventionellen Bienenhaltung antut. Zum Beispiel dürfen sie keine Drohnen haben, oder kleinere Zellen.

    Artgerecht vermehren, heißt erst mal, dem Trieb der Biene zu folgen. Erst wenn der Schwarmkörper bereit ist, sich zu vermehren,
    hast du eine Chance auf beste Bienen. Das geschieht durch Schwarmvorwegnahme, für Geübte durch Freiluftkunstschwarm
    nach Sklenar.
    Die Vermehrung über Schwarmzellen kannst du nur machen, wenn du ein schwarmfreudiges Volk hast.
    Nach der Vorwegnahme des Schwarms mit Königin, kannst du nun die Waben mit Weiselzellen weiterverwenden. Eine läßt du in der Kiste,
    andere verteilst du. Das gibt Super-Völker. Du hast dadurch eine regionale Landbiene (Carnica), die robuster nicht sein kann.

    Die Weisel für den Saugling kann man nicht garantieren. Setzt ein schwarmfreudiges Volk voraus.
    Aber Königinnen aller Art werden ja angeboten.

    Beste Grüße, Beefighter
  • Im Brutableger ohne Bienen eine Weisel zusetzen

    Diese Variante ist auf die Magazinbetriebsweise zugeschnitten.

    Dabei wird die junge Königin nur bei gerade schlüpfender Brut ohne Bienen zugegeben.
    Die nötige Wärme für den Ableger entstammt aus dem darunter befindlichen Volk.

    Vorgehensweise:
    Über ein starkes Volk wir ein feinmaschiges Gewebe gelegt, dann eine Leerzarge aufsetzen.
    Ohne Zwischenboden, da ein eigenes Flugloch noch nicht nötig ist.
    Die Zarge wird mit 5 bienenfreien Waben schlüpfender Brut sowie Futter- und Leerwaben aufgefüllt.
    Eine Leerwabe mit Wasser nässen.

    Die KÖ wird in einem offenen Zusetzkäfig eingehängt und die Zarge mit Innendeckel und Blechhaube abgedeckt.
    Nach einigen Tagen erfolgt die Nachschau. Im Jungvolk befinden sich mittlerweile viele Bienen.
    Nun wird der Ableger heruntergenommen, mit einem eigenen Bodenbrett versehen und am gleichen Stand aufgestellt.

    Ich finde diese Methode sehr sicher (bisher hatte ich damit noch keine KÖ- Verluste) und kann sie nur empfehlen.


    Liebe Grüße
    api
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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  • Servus Mindelsee,

    da sich so gebildete Ableger sehr zügig entwickeln und nie stocken, kann die Harmonie des Volkes auch nicht großartig gestört sein. (Denke ich mir jedenfalls.)
    Wichtig erscheint mir, dass auf diese Weise zugesetzte Königinnen garantiert angenommen werden, ist sie doch nur von jungen, gerade schlüpfenden Bienen umgeben.

    Kompliziert? Das liegt wohl im Auge des Betrachters. :huh:
    Ich gebe Dir recht, es gibt auch einfachere Lösungen. Erwähnt sollte dies schon werden, muss ja keiner nachmachen.


    Grüße aus dem sonnigen NÖ
    api
  • Hallo, Mitimker,

    wie schon oben geschrieben, ist es nicht gut für den Bien, sie nur schematisch zu vermehren.
    Das entspricht überhaupt nicht dem Wesen der Bienen.
    Wenn wir von den Problemen wegkommen wollen, die wir nun mal mit den Bienen haben,
    müssen wir Imker um einiges sensibler reagieren.
    Und entsprechend reagieren.
    Ich sehe nicht die große Not in den Varroa-Milben, eher in der Bienenhaltung mit ihren Empfindlichkeiten.
    Die Überzüchtung muß weg, regionale Biene muß her.
    Und alles viel gelassener sehen.
    Ich hatte Verluste, nicht durch Varroa, sondern weil die Völker schon im Februar in Brut gingen. Der Winter bis
    Mitte März hat vieles verhindert.

    Guckt auf Weiselzellen und hängt die in eine neue Kiste. Glück auf.
    Beste grüße, Beefigther
  • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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  • Hallo beefighter,
    im Großen und Ganzen,stimme ich dir zu !
    "eher in der Bienenhaltung mit ihren Empfindlichkeiten"-auch richtig,ich füge hinzu : und die Arroganz der Imker (gern mich eingeschlossen).

    Von einer Überzüchtung kann m.E. nicht gesprochen werden,denn das Zuchtgeschehen bei uns ist sehr Vielfältig ; Innzucht,im klassischen Sinn ist fast ausgeschlossen.
    Die regionale,die Land-Biene ist schon ok.,nur dürfen wir nicht verkennen,ein schnelles und einfach Zugreifen auf gutes Ausgangsmaterial hat (s)einen Wert,den wir schnell einfordern würden,gäbe es ihn nicht. Also beides macht Sinn,eine gut Zucht,mit allem was dazugehört (das halte ich dem DIB zugute,dass das so ist !)
    und eine daraus entwickelte Landbiene, über Standbegattung.

    Bei uns im Norden sind die Völker am 5.Januar 2010 in Brutgegangen (Aussage Bienenzuchtberater und der weiss es !)

    Die Völker so führen,dass keine Weiselzellen entstehen ! ,denn ist die Schwarmstimmung einmal da...(wenn die Liebe naht,hilft kein Zaun und Stacheldraht) ;)
    Es sei jemand hat die Lust und die Zeit, Schwarmimkerei betreiben zu wollen.

    Verluste entstehen nicht durch einen langen,kalten Winter !
  • Hallo,
    ein extremes, letztes Halbjahr, mit teilweise enormen Völkerverlusten liegt hinter uns.
    Daher möchte ich das Thema Ablegerbildung hier nochmals anstoßen.

    Fragen wie:
    - Ableger statt Honigertrag
    - wie viele Brutwaben kann man einem Wirtschaftvolk ohne Schaden entnehmen
    - Wirtschaftsvölker nach der Haupttracht auflösen und Ableger bilden
    - Behandlung der Ableger . . . wann nach dem die Weisel begonnen hat zu stiften
    - lohnt es im Juni einen 3-Waben-Ableger zu bilden
    - Reizfütterung der Ableger . . . sinnvoll oder eher unnötig
    - wie oft sollte man in einen Ableger zur Kontrolle hinein schauen
    - uvm.

    stellen sich einige. Hier ist der Platz an dem wir sie besprechen sollten.
    Mit den besten Grüßen,
    Detlef
    Administrator und Initiator des Neuen Imkerforum, seit 2005

  • Bei der Hinterbehandlungsbeute wird im Laufe der RAPSTRACHT der RAUM ZU ENG die Völker kommen auf Schwarmstimmung
    Deshalb verfahre ich folgeneder Maßen :

    Jetzt 8 Tage vor TRACHTENDE beim Raps Bilde ich Ableger
    4 -5 Verdeckte Brutwaben - WASSERWABE und Futterwabe-
    - nach 6 Tagen Nachschau ob WZ verdeckt = AUSBRECHEN - Made war zu alt
    - Nach ca. 10 Tagen Kann die Weiser vorhanden sein - vorher die Ableger mit Oxalsäure behandeln.
    - nach weiteren 10 Tagen kann die Weiser begattet sein,
    Diese Ableger sind die Grundlage für die Wirtschaftsvölker 2011
    - Die Altvölker werden aufgelöst.

    Aus Erfahrung musste ich immer feststellen, das die Jungvölker gut überwintern.
    Dagegen war unter den Völkerverlusten immer Altweiser.
    Dateien
    Bienenumwelt
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