Weiselzucht, jetzt beginnen die Vorbereitungen.

    • Weiselzucht, jetzt beginnen die Vorbereitungen.

      Wer Weiseln züchten möchte muß sich rechtzeitig darauf vorbereiten und seine Bienenvölker darauf einstellen. Insbesondere unseren "Jungimkern" sollten wir hier einmal ein paar Tips geben damit diese rechtzeitig an den Start gehen können. Nichts soll doch dem Zufall überlassen bleiben.
      Mit den besten Grüßen,
      Detlef
      Administrator und Initiator des Neuen Imkerforum, seit 2005

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    • An die Drohnen denken

      Hallo Imker,

      eine Zuchtserie ist auch im April schnell angesetzt, gerade bei dem aktuell anhaltend warmen Wetter.

      Aber achten auch alle Imker dabei auf das zweite Geschlecht? Drohnen brauchen bis zur Geschlechtsreife NACH dem Schlupf nochmal mindestens 18 Tage! Sehr frühe Serien leiden deswegen nicht selten an schlechter Befruchtung. Das kann sofort aber auch erst im Laufe des Sommers und Herbstes zu erheblichen Weiselverlusten führen. Insbesondere in Regionen mit kaltem März setzte die Drohnenbrut teilweise eher spät ein.

      Gruß vom staubigen

      Mindelsee
    • Ein ganz besonderes Erlebnis für Wasserwanderer. Eine Tour auf der Müritz-Elde-Wasserstrasse bis zu den größten Binnenseen Deutschlands.
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    • Hallo Pitt und Rudi,

      bin ziemlich still. Naja, wir sind am Wochenende zwei Trachten angewandert. Mal wieder mit den üblichen Problemen (auf vom Gewitter durchtränkter Wiese bei beladenem Hänger festgefahren :( ).

      Auch wir haben die exzellente Volksentwicklung der letzten Wochen genutzt um Sammelbrutableger zu erstellen. Diese werde ich Mitte der Woche mit Zuchtstoff versorgen.

      Die Mini-Plusse sind auch fast soweit. Hier werde ich aber das Ende der aktuellen Schlechtwetterperiode abwarten.

      Die letzten Jahre haben wir häufig schon um den 20. April erstmalig umgelarvt. Nicht immer mit tollem Erfolg. Meines Erachtens ist ab Monatswende April/Mai die Zucht recht sicher. Ab ca. 10.5. sind stärkere Kälteeinbrüche selten und seit letzter Woche sind ausreichend junge Drohnen vorhanden. Diese sind bis dahin dann auch geschlechtsreif.

      Viele Grüße vom regnerischen

      Mindelsee

      [anmerkung=Detlef]Aus aktuellem Anlaß. Thema zurück aus unseren Archiven[/anmerkung]
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    • Königinnen-Zucht im Mini-Plus

      Hallo,
      heute habe ich die überwinterten Mini-Plusse vorbereitet. Brut- und Futterwaben aufgeteilt.
      Eine Zarge + Boden + Deckel sind ein Zucht- und Begattungskästchen.
      Die Ausstattung geschied so:
      1. Futterwabe
      2. MW
      3. Verd. Brutwabe
      4. Verd. Brutwabe
      5. MW
      6. Futterwabe
      zwischen den Oberträgern der Brutwaben wird ein Zellennest eingeklemmt.
      Zellennest: wird aus einer Brutwabe eines Nachzuchtwürdigen Volkes ein Stück Wabe mit 5 Zellen mit Eiern ausgeschnitten, die Zellen werden mit einem scharfen Messer auf einer Seite um 1/3 gekürzt und die Eier bis auf das mittlere zerquirllt.Die stehengebliebene Seite wird am Oberträger oder auf einer Blechecke festgeklemmt. Einzeleizellen werden von den Bienen nicht angenommen. Der Boden erhält ein Faustgroßes Stück Futterteig (auch Flüssigfutter im Gurkenglas von oben habe ich versucht, aber VORSICHT). Ab 5.Tag Käfigen. Nach erfolgreicher Begattung: Zeichnen und Flügelschneiden.
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    • Rainer schrieb:

      warum setzt du die Futterwaben nicht direkt an die Brut, sondern so wie von dir beschrieben nach außen?
      Moin,

      uns hat man das auch so gelehrt.....Brutnest zusammenhalten, Futterwaben an den Rand...lerne gerne dazu, wenn du andere Erfahrungen/Vorgehensweisen hast!?!

      Sobald die "Alte" stiftet wird regelmässig dünn gefüttert (zusätzlich)...um sie "anzutreiben".....wie gesagt, wurde uns so gelehrt.........

      Bin wie immer für andere Ideen offen und dankbar!
    • Weiselnäpfe, wiederverwenden ,ein Erfahrungswert

      Hallo,
      ich erinnere mich,Bienenrudi hatte mal das Thema,Wiederverwendung von Kunststoffnäpfe,gefragt.
      Da meine neuen Kunststoffnäpfe alle waren ,habe ich kurzerhand das Wachs/Propolis,mechanisch,entfernt und die Näpfe mit einer Wasser-Honiglösung ausgepinselt.
      In die noch feuchten Näpfe habe ich reingelarvt.
      Die Annahme war nicht schlechter,als bei neuen,trockenen Näpfen.
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    • Das ist schon richtig.
      Ich bin immer noch von den sehr niedrigen Temperaturen, die bei uns noch herrschen, ausgegangen.
      Bei der Kälte die teilweise noch immer bei uns vorherrschend ist, hänge ich die Futterwaben ans Brutnest
      Wir habe hier über Nacht noch 6 Grad und deshalb setze ich die Futterwaben an den Brutraum.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rainer

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